Der Korbmacher bei Hallo Schatz im Ersten
der korbmacher

DER KORBMACHER BEI "HALLO SCHATZ" IM ERSTEN

Folge 1:

In der Folge "Ein Klavier für die Küche" repariert der Korbmacher Eugen Keusch einen ramponierten Designer-Stuhl. 


Alten Plunder reparieren und zu neuem Leben erwecken: Das ist die Mission von Moderator, Sänger und Trödel-Liebhaber Oliver Petszokat, bekannt als Oli P., in der neuen Sendung „Hallo Schatz“. Gemeinsam mit seiner Assistentin, der Kunsthistorikerin Victoria Beyer, setzen sich Oli P. und das „Hallo Schatz“-Team für mehr Nachhaltigkeit ein.


Fragen an den Moderator von Hallo Schatz Oliver Petszokat


Sie mögen alte Sachen. Woher kommt diese Leidenschaft? Ich bin ein durch und durch retro-liebender Mensch. Ganz persönlich gesprochen: Mir liegen die 70er und 80er besonders am Herzen. Und ich denke, dass es bei den meisten Menschen so ist, dass sie sich besonders gerne an die Zeit ihrer Kindheit und Jugend zurück erinnern. So habe ich mir zum Beispiel das Spielzeug aus meiner Kindheit auf Flohmärkten und über Tauschbörsen wieder besorgt. Ich liebe alte Autos, „Kit“ von „Knightrider“ zum Beispiel, das ich mir selber nachgebaut habe. Aber auch Dinge, die vor meiner Zeit liegen, finde ich spannend: Stillinien wie Bauhaus. Sehr oft aber auch sehr Konkretes. Ich kann mich einfach schnell in alte Dinge verlieben, und dann will ich sie haben. Sehr zum Leidwesen meiner Frau, die dann immer sagt, dass die Wohnung so vollgestellt ist. Ich freue mich immer, wenn man alten Dingen wieder einen Sinn geben kann. Das Tolle bei „Hallo Schatz“ ist, dass wir bei den Dingen, die wir bekommen, immer den zweiten Blick haben. Entweder wir reparieren sie, oder aber wir geben ihnen einen neuen Sinn, eine neue Aufgabe.


HALLO SCHATZ – VOM PLUNDER ZUM PRACHTSTÜCK


Warum, glauben Sie, sind Flohmärkte so beliebt? Warum stehen so viele Sammler, Jäger, Profis und Gelegenheitshändler frühmorgens an einem Tapeziertisch? Ich denke, Flohmärkte sind für viele Menschen immer auch eine spannende Zeitreise. Da kann man manchmal kleine, manchmal große Dinge entdecken, die für eine bestimmte Zeit, Mode oder einen Einrichtungsstil stehen. Sehr oft suchen die Leute aber auch etwas Individuelles, was es in den Möbel und Einrichtungshäusern unserer Zeit nicht gibt. Und natürlich ist es auch spannend, noch einmal zu feilschen. Wo geht das in Deutschland sonst noch außer auf Flohmärkten oder beim Autohändler? Wo suchen Sie nach Interessantem und haben Sie schon einmal ein wirklich gutes Schnäppchen gemacht? Ich gehe natürlich auch auf Flohmärkte oder in Tauschbörsen im Internet. Aber ich habe auch Trödel und Antiquitätenhändler im Freundeskreis. Das ist immer eine echte Versuchung für mich. Und ich muss aufpassen, dass ich nicht deren bester Kunde werde. Schnäppchen? Ich weiß nicht … Ich vermute, dass ich immer zu viel bezahle, weil ich den Händlern immer zeige, wie sehr ich von etwas begeistert bin. (lacht) Besonders gefreut habe ich mich neulich über einen alten Teller mit der Olympia-Bewerbung meiner Heimatstadt Berlin darauf. Den habe ich für ein paar Euro bekommen. Mich können auch kleine Sachen sehr, sehr glücklich machen.


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„Hallo Schatz“ wurde von Encanto Film-und Fernsehproduktions GmbH im Auftrag des WDR als ARD-Gemeinschaftsproduktion für Das Erste produziert. Drehorte: Burg Adendorf / Meckenheim, bundesweit, Drehzeit 2019


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